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	<title>This is 廣州市 calling &#187; Kulturschock</title>
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	<description>Ein FSJ beim DAAD - Made in China™</description>
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		<title>Kulturschock kompakt #3</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 15:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturschock]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ewige Rumgespucke Man findet sie überall. Öffentliche Wege, Fahrstühle, selbst Hausflure sind davon übersät. Kleine schwarze Flecken. Man könnte meinen: Kaugummis, mit der Zeit plattgetreten und schwarz verfärbt. Doch es sind Pfützen. Pfützen meist chinesischen Speichels, den die Ejakulatoren ruckartig ausscheiden. Meist durch lautstarke Vorankündigung, so dass man gerade noch aus dem Schussfeld springen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das ewige Rumgespucke</strong></p>
<div id="attachment_508" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://blog.waldbach.net/wp-content/uploads/2010/01/2010_01_20-10_011.jpg"><img class="size-medium wp-image-508 " src="http://blog.waldbach.net/wp-content/uploads/2010/01/2010_01_20-10_011-225x300.jpg" alt="2010 01 20-10 011-225x300 in " width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der gute Junge reicht den Kelch</p></div>
<p>Man findet sie überall. Öffentliche Wege, Fahrstühle, selbst Hausflure sind davon übersät. Kleine schwarze Flecken. Man könnte meinen: Kaugummis, mit der Zeit plattgetreten und schwarz verfärbt.<br />
Doch es sind Pfützen. Pfützen meist chinesischen Speichels, den die Ejakulatoren ruckartig ausscheiden. Meist durch lautstarke Vorankündigung, so dass man gerade noch aus dem Schussfeld springen kann (chhrrrrrrr!).</p>
<p>In puncto traditionelle Selbstreinigungsrituale halte ich andere Kulturen für angenehmer.</p>
<p>Inzwischen ist das übrigens auch vielen Chinesen selber peinlich, weshalb man in Guangzhou sogar bald <a href="http://www.bernhardbartsch.de/archiv/strafpunkte-fur-spucker/" target="_blank">seine Wohnung deswegen verlieren kann</a>. Vor den Asian Games (diesen November) wird das Volk auf Reinlichkeit konditioniert. Dann ist Schluss mit Hullabaloos. Was auch immer das ist.</p>
<p><a href="http://blog.waldbach.net/wp-content/uploads/2010/01/2009_12_15-19_162.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-509" src="http://blog.waldbach.net/wp-content/uploads/2010/01/2009_12_15-19_162-300x225.jpg" alt="2009 12 15-19 162-300x225 in " width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Kulturschock kompakt #2</title>
		<link>http://blog.waldbach.net/2009/10/29/kulturschock-kompakt-2-aufzug/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 15:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturschock]]></category>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Tür-auf-Tür-zu-Knopf Dass man hier nicht aus U-Bahnen/Bussen/Aufzügen aussteigen kann, ohne von den hineindrängenden Massen gleich wieder zurückgeworfen zu werden, daran habe ich mich inzwischen gewöht. Wer in letzterem akzeptiert werden möchte, muss ein wichtiges Detail beachten, das hier jeden Aufzug ziert: Die Tür-auf und Tür-zu Knöpfe. Das typische Ritual des kollektiven Aufzugfahrens sieht folgendermaßen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Tür-auf-Tür-zu-Knopf</strong></p>
<p>Dass man hier nicht aus U-Bahnen/Bussen/Aufzügen aussteigen kann, ohne von den hineindrängenden Massen gleich wieder zurückgeworfen zu werden, daran habe ich mich inzwischen gewöht. Wer in letzterem akzeptiert werden möchte, muss ein wichtiges Detail beachten, das hier jeden Aufzug ziert: Die Tür-auf und Tür-zu Knöpfe.</p>
<p><span id="more-338"></span>Das typische Ritual des kollektiven Aufzugfahrens sieht folgendermaßen aus: Man wartet, wartet und wartet, und irgendwann kommt der Aufzug aus der gefühlten 100. Etage auch mal bei einem selber vorbei. Sobald die Türen aufgehen, stürmt man hinein &#8211; wieso sollten die Menschen,  die gerade von ganz oben ins Erdgeschoss (das übrigens nach chinesischer Rechnung Etage Nr. 1 ist) gefahren sind, auch herauswollen?</p>
<div id="attachment_339" class="wp-caption alignleft" style="width: 168px"><img class="size-large wp-image-339" src="http://blog.waldbach.net/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_27-18_4510-768x1024.jpg" alt="2009 10 27-18 4510-768x1024 in " width="158" height="209" /><p class="wp-caption-text">Aufzug in der Uni</p></div>
<p>Hat man innen nun einen Platz gefunden, so schlägt die Stunde dessen, der den Bedienelementen am nächsen steht: Er wird der temporäre Führer der Schicksalsgemeinschaft und somit wird von ihm erwartet, dass er die Steuerung der Türen übernimmt. Hält der Aufzug auf einer Etage und betritt oder verlässt eine Person den Aufzug, so hat der Auserwählte seinen Daumen schon auf dem &#8220;Tür-schließen&#8221;-Knopf, den er auch so schnell wie möglich anfängt zu agitieren, um haarscharf nach dem ein- oder aussteigenden Passagier die Türen zu schließen und so jede unnötige Wartezeit zu verhindern.</p>
<p>Nähert man sich der nächsten Etage und will dort jemand hinaus, so fängt der Auserwählte kurz vor dem Stehenbleiben des Aufzugs an, rhythmisch auf den &#8220;Türen-auf&#8221;-Knopf zu trommeln, wovon sich die Türen bei ihrem Öffnen zwar nicht beeindrucken lassen, was aber eine unglaubliche Gemeinschaft schafft: Der ganze Aufzug fiebert mit dem Auserwählten mit, dass endlich die Türen zur Seite gleiten und sich dann sofort wieder schließen &#8211; bloß keine Zeit verlieren!</p>
<dl id="attachment_340" class="wp-caption alignright" style="width: 235px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-medium wp-image-340  " src="http://blog.waldbach.net/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_27-18_5711-225x300.jpg" alt="2009 10 27-18 5711-225x300 in " width="225" height="300" /></dt>
</dl>
<p>Wer dieses Ritual nicht miterlebt hat, war nicht wirklich in China! <img src='http://blog.waldbach.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="Icon Wink in " class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Toaster 0.1 beta</title>
		<link>http://blog.waldbach.net/2009/10/27/toaster-0-1-beta/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 14:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturschock]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Tipps zum toasten über übermütiger Gasflamme bitte ich um kurzen Kommentar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-326" src="http://blog.waldbach.net/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_26-21_576-1024x768.jpg" alt="2009 10 26-21 576-1024x768 in " width="600" height="449" /></p>
<p>Bei Tipps zum toasten über übermütiger Gasflamme bitte ich um kurzen Kommentar.</p>
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		<title>Kulturschock kompakt #1</title>
		<link>http://blog.waldbach.net/2009/10/17/kulturschock-kompakt-1/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 15:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturschock]]></category>
		<category><![CDATA[fahrkartenautomat]]></category>
		<category><![CDATA[Guangzhou]]></category>
		<category><![CDATA[metro]]></category>
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		<category><![CDATA[taxi]]></category>
		<category><![CDATA[verkehrsmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Anzahl, Batzen, Folge, Garnitur, Glied, Haufen, Heer, Menge, Reihe, Sammlung, Schwall, Schwarm, Übermaß, Unmaß, Unzahl, Vielheit, Vielzahl, Zahlenfolge. Oder eben eine neue Serie, in der Raum bekommt, was den Alltag hier von dem in Deutschland unterscheidet. Angestrebtes Erscheinungsintervall: wöchentlich. Kulturschock kompakt #1: Taxi Ich werde sie wirklich vermissen: Die 16.000 offiziellen Taxis, die einen für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: left;">Anzahl, Batzen, Folge, Garnitur, Glied, Haufen, Heer, Menge, Reihe, Sammlung, Schwall, Schwarm, Übermaß, Unmaß, Unzahl, Vielheit, Vielzahl, Zahlenfolge.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Oder eben eine neue <strong>Serie</strong>, in der Raum bekommt, was den Alltag hier von dem in Deutschland unterscheidet. Angestrebtes Erscheinungsintervall: wöchentlich.</p>
<p><strong>Kulturschock kompakt #1: </strong><strong>Taxi</strong></p>
<div id="attachment_280" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.waldbach.net/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_20-10_271.jpg"><img class="size-medium wp-image-280" src="http://blog.waldbach.net/wp-content/uploads/2009/10/2009_10_20-10_271-300x225.jpg" alt="2009 10 20-10 271-300x225 in " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Taxi in Guangzhou</p></div>
<p>Ich werde sie wirklich vermissen: Die 16.000 offiziellen Taxis, die einen für einen Bruchteil des in Deutschland üblichen Betrags überall hinbringen. Die Grundgebühr in Guangzhou für 2,3 KM  beträgt 7 RMB (0,70€), was im Vergleich mit den anderen chin. Großstädten noch im unteren Bereich liegt. Pro Kilometer mehr kommen 2,6 RMB drauf  (so genau wird das aber nicht gezählt, die gleiche Strecke kostet bei verschiedenen Taxis auch unterschiedlich viel Geld&#8230;) und am Ende wird noch 1 RMB Benzingeld addiert. 9 KM Transfer kosten also unter 2€  und sind damit deutlich angenehmer als die volle und zugige Metro (und als die Busse, die mit ihrem Lautstärkepegel problemlos einen Kriegsfilm synchronisieren könnten, sowieso!).<span id="more-259"></span></p>
<p>Man zeigt einfach einen Zettel, auf den man sich vorher die Adresse hat aufschreiben (-malen) lassen, und meistens weiß der Fahrer dann auch, wo man hin will. Falls nicht, ruft er unterwegs einen Kollegen mit dem Handy an und lässt sich den Weg erklären. Probleme gibts nur, wenn der Fahrer seine Brille vergessen hat, aber das ist mir erst einmal passiert. Je nachdem, wann man fährt und wo man hin will, ist man zwar zu Fuß schneller, aber dort kriegt man nicht die Radiohörspiele mit, die hier die meisten Taxifahrer tagein tagaus hören! <img src='http://blog.waldbach.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt="Icon Biggrin in " class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.lifeofguangzhou.com/node_10/node_35/node_162/node_220/node_508/img/2007/09/30/119113358127914_2.jpg"><img class="alignleft" src="http://www.lifeofguangzhou.com/node_10/node_35/node_162/node_220/node_508/img/2007/09/30/119113358127914_2.jpg" alt="119113358127914 2 in " width="228" height="145" /></a>Es gibt drei große Taxibetriebe (mit mehr als 1000 Fahrzeugen) und nach max. 2 Min. warten und winken am Straßenrand findet man eigentlich überall einen Fahrer, der neben einem hält.</p>
<p>Als Alternative gibts noch die Motorradfahrer, die an fast allen U-Bahnstationen warten und die für Kurzstrecken (nach Herunterhandeln) die günstigste und schnellste Fortbewegungsmethode sind. Nach Fahrradfahren ist es bei den Verkehrsverhältnissen hier aber wohl auch die gefährlichste, deshalb mache ich lieber einen Bogen darum. Nicht umsonst sind in Guangzhou Motorräder seit Anfang des Jahres verboten &#8211; anscheinend sind die kommerziellen Fahrer von der Regelung ausgenommen.</p>
<p>Das schnellste Verkehrsmittel für mittellange Strecken ist die Metro: Sie ist modern, durchgehend zweisprachig (englisch) ausgeschildert und die Linien verkehren im 2-Min.-Takt (man merkt, dass hier nächstes Jahr die Asian Games stattfinden!). Eine Fahrt kostet zwischen 2 und 5 RMB. Obwohl an den Bahnsteigen oft mit Mikrofonen ausgestattetes Servicepersonal die Massen zur Ordnung ruft, sind einfach überall zu viele Menschen unterwegs, als dass Ordnung herrschen könnte! Möchte man aus einer Bahn aussteigen, muss man damit rechnen, von den hereinströmenden Menschen gerade wieder zurück geschoben zu werden.<br />
Ansonsten ist die Metro das einzige sichere Fortbewegungsmittel in dieser Stadt; die Fahrkartenautomaten haben sogar englischsprachige Touchscreenoberflächen, von deren Benutzerfreundlichkeit die Deutsche Bahn sich ein paar Scheibchen abschneiden könnte! Und dabei müsste sie gar nicht in die Ferne schweifen: Hergestellt wurden die Bahnen von &#8211; Siemens! <img src='http://blog.waldbach.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="Icon Smile in " class='wp-smiley' /> </p>
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